Wer darf was?

Untertitel
Rechtsfragen bei der Durchführung und Finanzierung der Behandlungspflege in Einrichtungen der Eingliederungshilfe
Kursbeschreibung

Die Erbringung von Leistungen der Behandlungspflege in Form der häuslichen Krankenpflege nach § 37 SGB V in Einrichtungen der Eingliederungshilfe ist seit vielen Jahren umstritten. Zum Einen stehen Abgrenzungsfragen zwischen Eingliederungshilfe und Pflege, aber auch zwischen Grund- und Behandlungspflege im Mittelpunkt der Diskussionen, andererseits steht die Anerkennung der „Häuslichkeit“ der Wohnstätte im Rahmen der Leistungserbringung nach § 37 SGB V im Raum und wird seit vielen Jahren kritisiert.

Das in 2016 verabschiedete Bundesteilhabegesetz beinhaltet diesbezüglich keine Lösungen. Lösungsansätze bieten hingegen die Urteile des BSG aus 2015 zur einfachen und weitergehenden Behandlungspflege, die im Seminar vorgestellt und diskutiert werden.

Das Seminar will die rechtlichen Rahmenbedingungen der Leistungen der Behandlungspflege thematisieren und die Spezifik der Behandlungspflege in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe aufzeigen.

Schwerpunkte

Die rechtlichen Rahmenbedingungen
•  Grund- und Behandlungspflege, Abgrenzungsfragen
•  Grundsätze der Delegation ärztlicher/pflegerischer Tätigkeiten
•  Haftungsfragen bei der Ausübung von Behandlungspflege

Spezifik der Behandlungspflege in Einrichtungen der Eingliederungshilfe
•  Organisation der Behandlungspflege (Leitlinien der Behindertenverbände 2008)
•  Finanzierung von Leistungen über die Krankenkassen (§ 37 SGB V)
•  Richtlinien für die häusliche Krankenpflege
•  Aktuelle Rechtsprechung zur Finanzierung häuslicher Krankenpflege in Einrichtungen der Eingliederungshilfe

Datum
10. September 2019 9.00 - 16.00 Uhr
Veranstaltungsort
Magdeburg
Zielgruppe
MitarbeiterInnen in Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe, Interessierte
Dozent/in
Dr. Thomas Auerbach
Qualifikation
Dipl.-Jurist
Teilnehmerbeitrag
110,00 €
Rückmeldetermin
12.08.2019
PDF
346
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