„Wenn Welten aufeinanderstoßen!“
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Behindertenhilfe erleben die Zusammenarbeit mit Angehörigen
oft als anstrengend. AssistentInnen fühlen sich von Eltern manchmal regelrecht missverstanden und nicht
selten werden Angehörige als störend empfunden. Handelt es sich um alte Eltern bzw. alte
Angehörige, dann stoßen in der Zusammenarbeit zwischen MitarbeiterInnen und
Angehörigen häufig gegensätzliche Erwartungen und Vorstellungen noch deutlicher aufeinander.
In dieser Fortbildung soll die besondere Situation von Eltern und Geschwistern näher betrachtet
werden. Möglichkeiten der Kommunikation und der Zusammenarbeit mit Angehörigen werden
erarbeitet und diskutiert.
- Die Geburt eines Kindes mit Behinderung als Krisensituation
- Die besondere Lage der alten Eltern – „Was wird aus meinem Kind, wenn ich nicht mehr da bin?“
- „Sie müssen endlich loslassen!“ – Wenn „Kinder“ (Söhne/Töchter) mit geistiger Behinderung
von zuhause ausziehen - Von einer konkurrierenden zu einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Angehörigen
- Das Konzept der „gemeinsamen Sorge“: Betreuung als Familienarbeit
- Kommunikationsfallen in der Zusammenarbeit mit Angehörigen
- Bewährte Methoden einer wertschätzenden Kommunikation
Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion von Fallbeispielen
