Boxenstopp im Berufsalltag: vom Betreuenden zum Assistierenden?
Routinen gehören zu unserem privaten wie beruflichen Alltag. Sie geben ein Stück Sicherheit und Orientierung in den immer dichter und enger werdenden Anforderungen. Doch sind unsere Routinen und Abläufe noch sinnvoll und zielführend bei anstehenden Veränderungen?
Gerade die Eingliederungshilfe steht aktuell vor großen Veränderungen und Herausforderungen, um den mit dem BTHG verbundenen Anforderungen nach Teilhabe, Selbstbestimmung und Personenzentrierung gerecht zu werden. Bestehende Angebote und Prozesse in Wohnangeboten und Werkstätten sind auf die Gesetzesvorlagen hin zu prüfen und anzupassen. Damit verbunden sind Veränderungen (gewohnter) Abläufe im beruflichen Alltag sowie des persönlichen Berufsbildes.
Doch welche Änderungen sind zielführend? Was hat sich bislang bewährt und kann auch weiterhin fortgesetzt werden? Wovon muss sich verabschiedet werden? Was bedeuten die Veränderungen für das eigene Selbstverständnis und das eigene Berufsbild?Diesen Fragen wird in dem Seminar nachgegangen mit dem Ziel Handlungssicherheit zu erlangen in der fachlichen Auseinandersetzung und Umsetzung anstehender Veränderungen in den Angebotsstrukturen, Handlungsabläufen und Routinen.
Dabei werden u.a. Themen wie BTHG , Schnittstelle Eingliederungshilfe/Pflegestärkungsgesetz, das handlungstheoretische Modell der ICF, Personenzentrierung und Wechselwirkungsprinzip, Teilhabe und Selbstbestimmung, die Rolle des Mitarbeitenden in der Assistenz in die Bearbeitung der Fragestellungen einbezogen.
Die Vermittlung theoretischer Inhalte im Plenum erfolgt in Verbindung mit Praxisbeispielen & Gruppenarbeiten
