Beziehungsgestaltung und Gesprächsführung mit Menschen mit psychischer Erkrankung
Im Betreuungsalltag stellen Menschen mit chronisch psychischen Erkrankungen uns vor besondere Herausforderungen. Wer je probiert hat, eine Person mit schweren Depressionen dazu zu motivieren, beim Gruppenausflug teilzunehmen, wer mit Wahngedanken von KlientInnen konfrontiert war, die für uns nicht nachvollziehbar sind, weiß, wie schwierig es ist, eine tragfähige Beziehung aufzubauen. Selbst einfache Alltagskommunikation scheitert bisweilen an der speziellen Wahrnehmung und Denkweise des Gegenübers. Und wer schon mal Manipulationsversuchen von Menschen mit bestimmten Persönlichkeitsstörungen ausgesetzt war, fühlt sich oft stark verunsichert.
Daher ist es sinnvoll, sich krankheitsspezifische Unterschiede in Kommunikation und Beziehungsgestaltung näher zu betrachten und funktionierende Strategien für den alltäglichen Umgang zu erarbeiten.
• Grundlagen von Kommunikation und Gesprächsführung
• Depression: Nicht wollen können
• Psychosen: Belastbarkeit und Zerbrechlichkeit
• Persönlichkeitsstörungen: Grenzverletzungen und Grenzsetzungen
• Schwierige Gesprächssituationen
Bitte beachten Sie, dass sich dieses Seminar gezielt an MitarbeiterInnen richtet, die Menschen mit psychischer Erkrankung/seelischer Behinderung begleiten. Die Veranstaltung eignet sich weniger für MitarbeiterInnen in der Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer Erkrankung.
