Bei uns zu Hause ist es schwierig
Im Umgang mit Familien, in denen ein oder mehrere Angehörige psychisch beeinträchtigt sind, werden Mitarbeitende von Einrichtungen und Diensten der Behindertenhilfe, Psychiatrie und Suchthilfe besonders gefordert. Schamgefühle in Bezug auf die psychische Erkrankung, vielschichtige innerfamiliäre Dynamiken, Komorbiditäten und Konfrontation mit möglichen Ausnahme-Situationen (Suizidalität,), Konfrontation mit möglichen psychischen Ausnahme-Situationen (z.B. Suizidalität, Reaktionen auf Traumatische Erinnerungsreize) erfordern einen feinfühligen und zugleich entspannten Umgang mit dem System Familie. Grundlage professioneller Arbeit ist eine allparteiliche und wohlwollende innere Haltung. Psychisch beeinträchtigte Menschen haben hierfür besonders feine Antennen.
- Umgang mit Ereignissen und belastenden Emotionen im Zusammenhang mit der Kontaktaufnahme
- Gestaltung der Kontakte bzgl. Gesprächsführung, Rahmen der Treffen, Einbindung des Netzwerkes
- Aspekte des Offenen Dialogs als systemische Methode
- Besonderheiten bei Traumata, Suizidalität/Suizidhandlung
- Umgang mit starker Erregung und Eskalation
- Besonderheiten bei vorliegender Krise auf dem Hintergrund psychischer Beeinträchtigung eines/mehrerer Familienmitglieder
