Traumatisierungen bei Menschen mit Behinderung

Kursbeschreibung

Menschen mit geistigen, psychischen, seelischen oder körperlichen Beeinträchtigungen werden überdurchschnittlich häufig Opfer von seelischer und körperlicher Gewalt. Die Auswirkungen traumatischer Erlebnisse, wie zum Beispiel sexuelle Ausbeutung in der Kindheit/Jugend oder im Erwachsenenalter, werden oft fehlinterpretiert oder der Behinderung zugeschrieben.

Psychosomatische Erkrankungen, psychische Erkrankungen, Verhaltensauffälligkeiten oder Störungen der Beziehungsfähigkeit können Folgen traumatischen Erlebens sein und als unbewusste oder bewusst ablaufende Überlebens- und Bewältigungsstrategien verstanden werden. Frauen und Männer leiden oft ein Leben lang unter diesen Erlebnissen. Sie verstehen nicht, was ihnen passiert ist, und sie haben daher wenige Chancen, das Erlebte zu verarbeiten. Dies spiegelt sich in vielen Alltagssituationen wieder.

Schwerpunkte

• Was ist ein Trauma und eine posttraumatische Belastungsstörung?
• Was sind Flashbacks und Trigger?
• Welche Grundsätze in der Arbeit mit Betroffenen gibt es?
• Welche Möglichkeiten und Grenzen gibt es in der Alltags-Begleitung?
• Was sind die Möglichkeiten und Grenzen in der therapeutischen Begleitung?

Methoden

Impulsreferate, Übungen, Fallbeispiele, Arbeit in Kleingruppen

Datum
29. November 2019 9.00 - 16.00 Uhr
Veranstaltungsort
Magdeburg
Zielgruppe
MitarbeiterInnen in Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe, Interessierte
Dozent/in
Martha Hänel
Qualifikation
Dipl.-Psychologin
Teilnehmerbeitrag
100,00 €
Rückmeldetermin
11.11.2019
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