Sexualität, Übergriff oder Sexualisierte Gewalt?

Untertitel
Umgang mit sexuell grenzverletzendem Verhalten unter Jugendlichen oder Erwachsenen im Betreuungsalltag
Kursbeschreibung

Heute werden Themen wie Sexualität und Sexualisierte Gewalt in Unterstützungssystemen für Menschen mit Beeinträchtigungen nicht mehr so stark tabuisiert.
Manchmal geraten die Begrifflichkeiten aber durcheinander oder werden verwechselt. Das kann dazu führen, dass es zu schnell zu Vorverurteilungen oder Zuschreibungen einerseits kommt, andererseits aber Straftaten übersehen werden.

Die Auswirkungen sexualisierter Gewalt in der Kindheit/Jugend oder im Erwachsenenalter können sehr unterschiedlich sein und werden oft fehlinterpretiert oder der Behinderung zugeschrieben.

Unter anderem kommt es häufig zu Störungen der Beziehungsfähigkeit, teilweise aber auch zu unangemessen sexualisierten Verhaltensweisen.
MitarbeiterInnen unterstützender Wohnformen müssen sich mit übergriffigen Verhaltensweisen auseinandersetzen.

Um Situationen richtig einschätzen zu können ist es wichtig sie zu verstehen. Erst dann können passende und unterstützende Interventionen folgen.

Schwerpunkte

• Doktorspiel oder Übergriff? Differenzierung: sexuelle Grenzverletzung, sexuelle Übergriffe, Sexualisierte Gewalt
• Häufige Hintergründe von jugendlichen Tätern/Täterinnen
• Interventionen bei sexuell übergriffigem Verhalten
• Gefahrenanalyse
• Angemessene Unterstützung und Begleitung

Datum
27. November 2019 9.00 - 16.00 Uhr
Veranstaltungsort
Magdeburg
Zielgruppe
MitarbeiterInnen in Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe, Interessierte
Dozent/in
Mirka Schulz
Qualifikation
Systemische Therapeutin und Beraterin (SG), Fachberaterin Traumatherapie, Systemische Sexualtherapeutin
Teilnehmerbeitrag
100,00 €
Rückmeldetermin
01.11.2019
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