Medikamentenmanagement in Einrichtungen der Behindertenhilfe

Kursbeschreibung

Menschen mit Behinderung sind sehr oft auf die regelmäßige Einnahme von Medikamenten angewiesen. Deshalb ist die gewissenhafte und sorgfältige Organisation der Medikamentenversorgung im Rahmen der Behandlungspflege eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, die in den Einrichtungen der Behindertenhilfe, insbesondere in den Wohnstätten erfüllt werden muss. Fachkräfte in den Wohnstätten der Behindertenhilfe verfügen jedoch in der Regel über keine pflegerische Ausbildung. In diesem Seminar wird das diesbezüglich relevante Wissen vermittelt.

Schwerpunkte

• Rechtliche Fragen
• Anforderungen an Organisation und Management, besondere Sorgfaltspflichten bei Personal ohne pflegefachliche Ausbildung (Behandlungspflege in der Behindertenhilfe – Leitlinie für stationäre Einrichtungen / 5 Fachverbände)
• Festlegungen der Heimaufsichtsbehörde
• Aufbewahrung, Kennzeichnung, Stellen und Entsorgen von Medikamenten
• Ausgabe von Medikamenten (Richtlinien und Umgang mit Checklisten)
• Hinweise zu verschiedenen Darreichungsformen von Medikamenten
• Richtige Einnahme der Arzneimittel
• Wirkungen und Nebenwirkungen von Medikamenten; Verhalten bei unerwünschten Nebenwirkungen
• Besonderheiten bei Psychopharmaka und der Medikation bei älteren Bewohnern
• Dienstleistungen von Apotheken nach § 12a Apothekengesetz (ApoG)

Ziele

Ziel des Seminars ist, dass die TeilnehmerInnen mehr Sicherheit und Handlungskompetenz im Umgang mit Medikamenten erreichen. Es werden sowohl fachliche, organisatorische und rechtliche Aspekte des Medikamentenmanagements behandelt.

Datum
06. November 2019 9.00 - 16.00 Uhr
Veranstaltungsort
Magdeburg
Zielgruppe
MitarbeiterInnen in Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe, Interessierte
Dozent/in
Dr. Frank-Timo Lange
Qualifikation
Medizinpädagoge
Dozent/in
Dr. Thomas Auerbach
Qualifikation (2)
Dipl.-Jurist
Teilnehmerbeitrag
140,00 €
Rückmeldetermin
07.10.2019
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