Beobachten, Beschreiben, Dokumentieren ohne zu bewerten

Kursbeschreibung

Dieses Seminar gibt einen Überblick über die Technik des Beobachtens, Beschreibens und Dokumentierens von Sachverhalten und vermittelt Hinweise, wie aus einer Alltagsbeobachtung eine möglichst wertfreie Beurteilung als Grundlage für ausgewogene Berichte und Dokumentationen entnommen werden kann.

Beobachtungen sind ein wichtiges Instrument in der Begleitung und Unterstützung von Personen mit Behinderungen. Einmal sind Beobachtungen für die angemessene Dokumentation, das Schreiben von Verläufen und Berichten unerlässlich, weiterhin für die konstruktive Unterstützung, für die konkrete Förderplanung, aber auch für die Kooperation mit Angehörigen, gesetzlichen Betreuern, Ärzten und Kostenträgern etc.

Es ist daher wichtig, dass zwischen Beobachtungen und Bewertungen sauber getrennt wird, und dass wir Verallgemeinerungen und dem „Diagnostizieren“ entgegenwirken. Es ist auch das Ziel des Seminars, dass unsere Gesprächspartner und die Leser von Dokumentationen und Berichten weitestgehend nicht die Ergebnisse unserer persönlichen emotionsbetonten Betrachtung erleben, sondern eher die sachliche Schilderung von Handlungen und deren Zusammenhängen mit einer wertfreien Beurteilung erfahren.

Schwerpunkte

• Die Herausforderung, Sachverhalte „sachlich“ zu erfassen
• Grundlagen von angemessenem Beobachten
• Beobachtungen von Bewertungen unterscheiden
• Beobachten ohne zu „diagnostizieren“
• Sachverhalte in Berichten und Dokumentationen gestalten
• Instrumente zum Dokumentieren von Beobachtungen

Datum
12. November 2020 9.00 - 16.00 Uhr
Veranstaltungsort
Magdeburg
Zielgruppe
MitarbeiterInnen in Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe, Interessierte
Dozent/in
Olaf Kops
Qualifikation
Dipl.-Psychologe
Teilnehmerbeitrag
125,00 €
Rückmeldetermin
12.10.2020
PDF
326
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