Barrierefreiheit für Menschen mit psychischen Erkrankungen – Was heißt das?

Kursbeschreibung

Kann der Mensch mit Depressionen sich nicht einfach zusammenreißen, um pünktlich auszustehen und rechtzeitig in seiner WfbM zu sein? Kann ein Mensch mit Zwangsstörungen nicht einfach mal „Fünfe grade sein lassen“?
Was Barrierefreiheit für einen Menschen im Rollstuhl bedeutet oder für jemanden mit starken Sinnesbeeinträchtigungen, und welche Unterstützungsangebote die Teilhabe für Betroffene verbessern können, ist inzwischen weitläufig bekannt. Wenn die Barriere jedoch durch eine eingeschränkte Realitätswahrnehmung, einen starken Antriebsverlust oder um die Unfähigkeit, menschliche Mimik zu lesen, entsteht, dann gibt es durchaus noch Klärungsbedarf: Wie können diese Barrieren abgebaut werden?

Schwerpunkte

• Umgang mit der Stigmatisierung und dem „Schubladendenken“ das psychisch kranken Menschen entgegengebracht wird
• Interaktionen, die Scham- und Schuldgefühlen bei den Betroffenen reduzieren
• Kontakt- und Kommunikationsbarrieren, die häufig auftreten, abbauen
• Begegnung der Ängste, mit denen psychisch erkrankte Menschen konfrontiert werden – von außen, aber auch aus sich selbst

Datum
27. September 2021 9.00 - 16.00 Uhr
Veranstaltungsort
Magdeburg
Zielgruppe
MitarbeiterInnen, die Menschen mit psychischer Erkrankung begleiten, Interessierte
Dozent/in
Veronika Müßig
Qualifikation
Dipl.-Psychologin
Teilnehmerbeitrag
165,00 €
Rückmeldetermin
27.08.2021